Donnerstag, 25. November 2010

19. Etappe: St. Louis - Banjul 480km

In aller Frühe ging es aus St. Louis raus, und mit dem ganzen Tross mal wieder zeitraubend an eine Tankstelle. Highlight hier: Ein Einheimischer reisst eine Zapfsäule um denn er fährt los und die Zapfpistole steckte noch im Tank (übrigens, in solch einem Fall explodiert nicht das ganze Stadtviertel wie bei RTL gesehen). Ca 35km senegalesisches Schlaglochbingo mit diversen Exkursen auf benachbarte Sandpisten später, kamen wir endlich wieder auf einigermassen befahrbare Strassen. Irgendwo im Nirgendwo mussten wir anhalten und auf ein Pannenfahrzeug warten. Dabei waren wir schnell von den Kindern eines Dorfes umringt. Nach einigem Geschenke und Essen verteilen gab Dennis von den "Alten Schweden" ein Akustikgitarrenkonzert vom Wagendach herunter. Die Kids waren begeistert und durften einzeln hoch zum Mitspielen. Versuche von Teamkollege Gerd die Kinder auch einmal zum Singen zu bringen ("Sing something......like.....Senegal....lalalala!") scheiterten aber leider. Spät abends erreichten wir dann die Fähre über den Gambia River nach Banjul. Am Terminal war das Treiben wirklich sehr bunt. Ziegen und Kühe wurden zwischen Autos und Menschen verladen, später wurden lebende Schweine mit zusammengebundenen Beinen paarweise in einer Schubkarre angeliefert und einfach ausgekippt. Dazwischen immer wieder eine freundliche Begrüssung für uns, auf Englisch (=Amtssprache) oder auch sehr oft in ziemlich gutem Deutsch. Nach zwei Stunden waren wir durch das Chaos durch und konnten zum Hotel fahren.

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