Mittwoch, 10. November 2010

5. Etappe: Algeciras-Fes 474km

Zum Frühstück haben wir in aller Ruhe aus dem Hotel-Fenster zugeschaut, wie die anderen Teams an Hafen vorfahren. 10min vor dem vereinbarten Treffen wollten wir los, allerdings ("Porca Iberia!!!") sprang der Jeep nicht an. (Batterie leer, wir hatten vergessen einen der zig nachträglich verbauten Kippschalter auszumachen). Nachdem uns der Parkplatzwächter nicht mit dem BENZ ohne eine weitere Tagespauschale von stolzen 16 EUR zu bezahlen zum Jeep lassen wollte, haben wir die Kiste kurzerhand aus dem Parkplatz raus geschoben und die Ausfahrt des Parkplatzes blockierend überbrückt. In der Hektik hatten wir dann noch ein Funkgerät verlegt, aber zum Glück später wieder tief unten in der Werkzeugkiste gefunden. Auf den Stress gab's erst mal ein Dosenbier!
Die Fährüberfahrt und Einreise nach Marokko verlief problemlos, weder hatten wir den eigentlich schon erhofften Wellengang, noch wurden später die Kofferräume kontrolliert. Das Ganze dauerte natürlich dennoch drei Stunden. So hatten wir wenigsten mal Zeit die anderen Teams kennenzulernen. Im darauffolgenden Kräftemessen am ersten marokkanischen Anstieg haben wir dann die Rangordnung klargestellt. Während die anderen gleich die nächst beste Ausfahrt zum Touri-Campingplatz rausgefahren sind, nutzten wir die, aufgrund unseren akribischen Vorarbeit natürlich längst eingeplante, günstige Zeitverschiebung und haben noch 300km draufgelegt und sitzen so bei WiFi und Rotwein im Hotel im schönen Fes.

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